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Die Dörrbach-Ranch wurde Testsieger im Reitschulbetrieb 2012

Cavallo Oktober 2012

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Das Steckenpferd

 

Aufgabe der Motivationsabzeichen ist es  dem Bewerber grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd zu vermitteln und ihn mit spielerischen Elementen an das Reiten heranzuführen.

Zulassung - Zugelassen zur Prüfung sind Kinder und Jugendliche, die im laufenden Kalenderjahr nicht älter als 16 Jahren werden.

Zugelassene Pferde - 4 jährige und ältere Pferde/Ponys, die vom Ausbildungsstand den Anforderungen entsprechen. Hengste sind nicht zugelassen.

Anforderungen - Im praktischen Teil werden folgende Bereiche geprüft: Umgang mit dem Pferd, Korrektes Führen und Anbinden eines Pferdes oder Ponys, Passieren anderer Pferde, Wenden auf der Stallgasse# Pferdepflege, z.B. Putzen mit Striegel und Kardätsche, Huf- und Schweifpflege,Versorgen des Pferdes/Ponys nach der Arbeit, Mithilfe beim Zäumen und Satteln.

Reiten

  • Auf- und Absitzen, Nachgurten,  Reiten (mit und/oder ohne Sattel) an der Longe im Schritt und im Trab (Leichttraben nur bei Reiten mit Sattel) und Aussitzen) sowie Galopp. Hintereinanderreiten im Schritt und Trab (kurze Reprisen).

Theorie

  • Bezeichnung der wichtigsten Putz- und Ausrüstungsgegenstände, Lederpflege
  • Grundbedürfnisse des Pferdes, Grundsätze auf dem Gebiet des Pferdeverhaltens, des Umganges mit dem Pferd, Grundkenntnisse über Pferdehaltung und Fütterung, Tierschutz, Unfallverhütung Reitlehre: Grundkenntnisse über Sitz und Hilfen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung, Anlegen und Anpassen von Sattel und Trense, Verschnallen der Bügel.

Bewertungskriterien - Bewertet werden die Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie gut der Prüfling auf dem Pferd sitzt, die Hilfen gibt und die Übungen ausführt.

 

 

 

Basispass Pferdekunde

 

Aufgabe des Basispasses Pferdekunde ist es, dem Bewerber grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd zu vermitteln. Vor Erwerb eines deutschen Westernreitabzeichens muss der Bewerber die Prüfung zum Basispass Pferdekunde bestanden haben.

Zulassung - Geistige und körperliche Mindestreife des Bewerbers

Prüfungsanforderungen - Praktischer Teil

  • Umgang mit dem Pferd: z.B. Führen und Vorführen, Passieren anderer Pferde, Pferdepflege einschl. Bandagieren

Prüfungsanforderungen - Theoretischer Teil

  • Pferdeverhalten und Umgang mit dem Pferd einschl. Bewegung
  • Fütterung und Fütterungstechnik
  • Grundlagen der Pferdegesundheit
  • Grundlagen zu den Themen Auslaufarten, Stallklima, Stalleinrichtung, Auslauf und Weide

Prüfungsergebnis - Das Prüfungsergebnis lautet "bestanden" oder "nicht bestanden". Nach bestanden Prüfung bekommt der Prüfling den "Basispass Pferdekunde" ausgehändigt. Eine nicht bestandene Prüfung kann zum nächstmöglichen Termin wiederholt werden, wobei alle Teilprüfungen zu wiederholen sind. Die Prüfung wird von einem EWU-Richter  oder von einem EWU-Prüfer (bis 10 Teilnehmer) abgenommen. Bei mehr als 10 Teilnehmern wird zusammen mit einem FN-Richter geprüft.

 

 

 

Reitabzeichen 4

Der Abzeichenprüfung muss ein Vorbereitungslehrgang von mindestens 14 LE (à 45 Minuten) vorangehen. Die veranstaltende Reitanlage muss über einen Reitplatz oder eine Reithalle verfügen und mit dem Grundschild für Pferdehaltung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gekennzeichnet sein.

Zulassung - Alle Reiter mit bestandener Prüfung zum Basispass Pferdekunde.

Zugelassene Pferde - 4 jährige und ältere Pferde/Ponys, die vom Ausbildungsstand den Anforderungen entsprechen. Je Prüfung sind pro Pferd und Prüfungsfach in der Regel nicht mehr als zwei Bewerber erlaubt. Hengste sind nicht zugelassen.

Anforderungen - Praktische Prüfung

  1. Horsemanship - Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegeben Pflichtpattern.
  2. Trail - Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenen Pattern.
    Gangarten Schritt und Trab – kein Galopp.
  3. Reiten in der Gruppe - Die Bewerber stellen ihre Pferde in Gruppen von maximal sechs Reitern in allen drei Grundgangarten inklusive Leichttraben vor. Hintereinanderreiten nach Weisung des Ausbilders oder Richters mit Einbindung von Hufschlagfiguren.

Theoretische Prüfung - Der Bewerber ist in jedem der folgenden Prüfungsgebiete zu prüfen

Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Ausrüstung (Sattel und Zaumzeug)
  • Grundlagen der Reitlehre
  • Pferdekunde (Pflege, Gesundheit, Fütterung und restliche Themen)

Bewertungskriterien - Innerhalb der gesamten Prüfung muss mindestens einmal der korrekte Galopp auf jeder Hand gezeigt werden. Kontrollverlust führt zu einem nicht Bestehen der Prüfung.

Horsemanship: Bei der Beurteilung der Leistungen müssen die reiterlichen Leistungen im Vordergrund stehen. Die Sitzgrundlage (losgelassen, zügelunabhängig und ausbalanciert sitzender Reiter mit beginnender Einwirkung) muss Priorität haben. Ein Verreiten führt zum Abzug von einer halben Note. Es muss mindestens die Note 4 erreicht werden.

Trail: Die Disziplin wird analog zum jeweils gültigen Regelbuch gescort und nach dem gültigen Umrechnungsschlüssel in eine Schulnote umgerechnet:

  • Ein Verreiten im Parcours und im Hindernis führt nicht zu einem Null-Score, sondern zum
  • Abzug von einer halben Note.

 

 

 

Reitabzeichen 3

 

 

Der Abzeichenprüfung muss ein Vorbereitungslehrgang mit mindestens 30 LE (à 45Minuten) vorangehen. Die veranstaltende Reitanlage muss über einen Reitplatz oder eine Reithalle sowie ein Gelände, die den Anforderungen der Prüfungsaufgaben entspricht, verfügen und mit dem Grundschild für Pferdehaltung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gekennzeichnet sein.

Zulassung - Mitgliedschaft in der EWU bzw. FN bzw. in einem Pferdesportverein der einem der FN angeschlossenen Landesverbände angehört. Bestandene Prüfung zum Basispass Pferdekunde Bestandene Prüfung zum WRA Kl. IV; Ausnahme Reiter der LK 3 oder Reiter mit Turniererfolgen bei anderen Westernverbänden (Mindestens drei Platzierungen (je Disziplin) in Trail und Horsemanship in den Klassen Youth, Amateur oder Open (nicht Novice Youth und Novice Amateur).

Zugelassene Pferde: 4 jährige und ältere Pferde/Ponys, die vom Ausbildungsstand den Anforderungen entsprechen. Je Prüfung sind pro Pferd und Prüfungsfach in der Regel nicht mehr als zwei Bewerber erlaubt. Hengste dürfen nicht von Bewerbern unter 18 Jahren geritten werden,
Ausnahme: Jugendliche der LK 1 und 2. Der Teilnehmer kann in jeder Disziplin ein anderes Pferd reiten

Anforderungen - Praktische Prüfung

  1. Horsemanship - Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegeben Pflichtpattern.
  2. Trail - Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenen Pattern. Der Trail besteht aus sechs Hindernissen. Gangarten Schritt, Trab und Galopp.
  3. Geländeprüfung - In der Geländeprüfung wird geprüft, ob das Pferd innerhalb der Gruppe vom Reiter unter Kontrolle gehalten wird (Schritt, Trab, Galopp). Danach soll jeder Teilnehmer nachweisen, dass er das Pferd in diesen Grundgangarten auch alleine beherrscht. Hierbei muss er das Pferd von der Gruppe wegreiten. Weiterhin kann insbesondere in Ballungsgebieten eine Straßenüberquerung absolviert werden bzw. im bergigen Gebiet bergauf und bergab Reiten durchgeführt werden. Sollte eine Geländeprüfung aufgrund äußerer Umstände nicht möglich sein, kann ersatzweise auch eine große Wiese genutzt werden, dabei können einzelne Aufgaben gestellt werden. Sind Wiese oder Weg aufgrund ungünstiger Witterung nicht für eine Galoppstrecke geeignet, kann der Gruppengalopp auch auf einem sehr großen Außenreitplatz durchgeführt werden.

Theoretische Prüfung schriftlich: Aus den Fragen des jeweils gültigen Fragenkataloges werden 20 Fragen ausgewählt, davon müssen 15 Fragen richtig beantwortet werden.

Theoretische Prüfung mündlich: Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen:

  • Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Pferdehaltung/Pferdekunde
  • Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Ausrüstung von Pferd und Reiter
  • Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre
  • Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes,
  • Unfallverhütung und ethische Grundsätze
  • Die Prüfungsgruppen sollen aus jeweils 3 bis 5 Personen bestehen. Die erbrachten Leistungen werden mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewertet.

Bewertungskriterien - Horsemanship

  • Zügelunabhängiger Sitz
  • Ausbalancierter korrekter Grundsitz
  • Kontrolle über das Pferd
  • Der Prüfungsteil gilt als „nicht bestanden“, wenn durch mangelnde reiterliche Kontrolle eine Gefahr entsteht, oder der Teilnehmer dadurch Off-Pattern ist, oder Sitz und Einwirkung mit mangelhaft zu bewerten sind.
  • Verreiten führt zum Abzug einer halben Note, sofern alle Elemente des Pattern gezeigt wurden. Wurden nicht alle Elemente gezeigt, hat der Teilnehmer diesen Prüfungsteil nicht bestanden. Falscher Galopp ohne Korrektur führt zum Nichtbestehen des Prüfungsteils. Korrektur des falschen Galopps bis ½ Zirkel oder die halbe Bahnlänge führt zum Abzug in der Note.

Trail - Die Disziplin wird analog zum jeweils gültigen Regelbuch gescort und nach dem gültigen Umrechnungsschlüssel in eine Schulnote umgerechnet: Ein Verreiten im Parcours und im Hindernis führt nicht zu einem Null-Score, sondern zum Abzug von einer halben Note.

Geländeprüfung - Der Prüfungsteil gilt als „nicht bestanden“, wenn durch mangelnde reiterliche Kontrolle eine Gefahr entsteht, mangelnde Kontrolle bei der Aufgaben in der Gruppe und beim Einzelreiten festgestellt wurde, oder Sitz und Einwirkung mit mangelhaft zu bewerten sind. In der praktischen Prüfung müssen mindestens der Prüfungsteil Horsemanship und ein weiterer Prüfungsteil bestanden werden. Die Bewertung „ausreichend“ ist hierfür entscheidend.

 

 

Reitabzeichen 2

 

 



Der Abzeichenprüfung muss ein Vorbereitungslehrgang vorangehen. Die veranstaltende Reitanlage muss über einen Reitplatz oder eine Reithalle mit den Mindestmaßen 20 x 40 m verfügen und mit dem Grundschild für Pferdehaltung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gekennzeichnet sein.

Zulassung - Mitgliedschaft in der EWU bzw. FN bzw. in einem Pferdesportverein der einem der FN angeschlossenen Landesverbände angehört Besitz des WRA Kl. III seit mind. einem Jahr

Zugelassene Pferde - 4 jährige und ältere Pferde/Ponys, die vom Ausbildungsstand den Anforderungen entsprechen.

Ausnahme Superhorse: Hierfür müssen die Pferde 7 jährig oder älter sein.
Der Equidenpass muss zur Prüfung vorgelegt werden. Je Prüfung sind pro Pferd und Prüfungsfach nur im Ausnahmefall nach Rücksprache mit der Prüfungskommission zwei Bewerber erlaubt. Der Teilnehmer kann in jeder Disziplin ein anderes Pferd reiten.

Anforderungen Praktische Prüfung:

  1. Horsemanship - Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenen Pflichtpattern.
  2. Wahldisziplinen - Von vier Wahldisziplinen müssen die Bewerber zwei Disziplinen auf dem Niveau der LK 1 oder 2 reiten:
    Reining: Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe Pattern gem. gültigem EWU Regelbuch.
    Superhorse: Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe Pattern gem. gültigem EWURegelbuch.
    Western Riding: Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe Pattern gem. gültigem EWU Regelbuch.
    Trail: Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenen Pattern. Gangarten Schritt, Trab und Galopp.

Anforderungen Theoretische Prüfung:
Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen:

  • umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre
  • erweiterte Kenntnisse auf dem Gebiet der Pferdehaltung u. Veterinärkunde
  • erweiterte Kenntnisse des EWU Regelbuchs
  • Die theoretische Prüfung kann in Gruppen mit nicht mehr als 4 Teilnehmern erfolgen. Bei einer großen Zahl von Prüflingen ist es zulässig, dass sich die Richter trennen und jeweils ein anderes Sachgebiet prüfen.

Bewertungskriterien Horsemanship

  • Zügelunabhängiger Sitz
  • Ausbalancierter korrekter Grundsitz
  • Kontrolle über das Pferd
  • Korrektheit des Pattern

Der Prüfungsteil gilt als „nicht bestanden“, wenn durch mangelnde reiterliche Kontrolle eine Gefahr entsteht, oder der Teilnehmer dadurch Off-Pattern ist, oder Sitz und Einwirkung mit mangelhaft zu bewerten sind.

Verreiten führt zum Abzug einer halben Note, sofern alle Elemente des Pattern gezeigt wurden. Wurden nicht alle Elemente gezeigt, hat der Teilnehmer diesen Prüfungsteil nicht bestanden.

Falscher Galopp ohne Korrektur führt zum Nichtbestehen des Prüfungsteils. Korrektur des falschen Galopps bis ½ Zirkel oder die halbe Bahnlänge führt zum Abzug in der Note.

Übrige Disziplinen: Die Disziplinen werden analog zum jeweils gültigen Regelbuch gescort und nach dem gültigen Umrechnungsschlüssel in eine Schulnote umgerechnet